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Montag, 05. Januar 2015 20:42

 

Niederlage auch gegen Deutschland

Zwei gegensätzliche Drittel und ein Konter brachten die Schweiz um die Chance, in Füssen am Nations-Cup um Platz 3 zu kämpfen. Morgen um 12.30 Uhr trifft die Truppe von Gian-Marco Crameri auf , welche in der anderen Gruppe gegen verloren.

Das zweite Gruppenspiel in Füssen gegen Deutschland begann für die Schweiz perfekt.
Die Gegnerinnen wurden dominiert, die 1:0 Führung durch Trachsel war nur eine logische Folge davon. In der 9. Minute tankte sich Phoebe Staenz aus dem eigenen Drittel und lancierte Trachsel perfekt. Diese liess sich die Chance nicht nehmen und bezwang Harss im Tor der Deutschen mit einem trockenen Handgelenkschuss.
Zu diesem Zeitpunkt hatte Janine Alder im Schweizer Tor noch keinen Schuss halten müssen!

Dass die Schweiz nicht 2:0 in Führung ging lag am frühen Pfiff der Schiedsrichterin. Staenz stocherte im Powerplay erfolgreich nach und die Scheibe überquerte die Linie. Die Schiedsrichterin jedoch hatte bereits gepfiffen da sie glaubte, die Scheibe sei durch Harss gedeckt. Pech, aber noch kein Weltuntergang, hatte man das Geschehen doch im Griff.

Im zweiten Drittel kamen die Deutschen besser ins Spiel, profitierten von Strafen, welche die Schweizerinnen in der Startphase nahmen. Die Schweiz wehrte isch jedoch erfolgreich und kam in der 24. Minute gar zu einem Konter durch Anja Stiefel. Ihr Schuss landete jedoch an der Latte und so blieb das Skore weiter tief.
Gerade im zweiten Drittel konnte sich Alder merhmals auszeichnen, hielt die Null bis kurz vor Drittelsende. Nach knapp 38 Minuten erlief sich Lanzl eine Scheibe im Drittel der Schweizerinnen und fand Spielberger. Diese bezwang Alder Hocheck.

Das letzte Drittel war chancenmässig ausgeglichen. Jedoch lief die Schweiz in der 43. Minute in einen Konter, welcher Lanzl perfekt abschloss und so Deutschland erstmals in Führung schoss.

Die Reaktion der Eisgenossinnen blieb nicht aus, jedoch verstand es Deutschland, seine Zone gut zu schirmen und bekam in der Drittelsmitte ein weiteres Powerplay. Die Schweizer Box schaffte es nicht zu klären und war fast 100 Sekunden im Dauereinsatz ehe Eisenschmid mit einem verdeckten Distanzschuss in die weite Torseite das Spiel entschied.

Die Schweiz versuchte danach erfolglos, das deutsche Bollwerk noch zu knacken. Sie mussten ein starkes Drittel mit einem deutschen Sturmlauf im Mittelabschnitt bezahlen. Dass das Spiel aber auch auf die andere Seite hätte kippen können war indes allen bewusst.

Morgen treffen die Eisgenossinnen im Spiel um Platz 5 auf Russland. Anpfiff ist um 12.00 Uhr.

 

Schweiz - Deutschland 1:3 (1:0, 0:1, 0:2) - Telegramm

Füssen / Arena - 100 Zuschauer - SR. Kiefer, Mauelshafen (Häring, Linesmann)

Tore: 9. Trachsel (Staenz) 1:0. 38. Spielberger (Lanzl) 1:1. 43. Lanzl (Eisenschmid) 1:2. 51. Schuster (Delarbre, Eisenschmid; Ausschluss Stefanie Marty) 1:3.

Strafen: 8 x 2 Minuten plus 1 x 10 Minuten (Raselli) gegen die Schweiz, 5 x 2 Minuten gegen Deutschland.

Schweiz: Alder; Altmann, Julia Marty, Zollinger, Laura Benz, Staiger, Abgottspon, Hofstetter; Fischer, Stefanie Marty, Rüegg, Staenz, Stalder, Trachsel, Stiefel, Raselli, I. Waidacher, N. Waidacher, M. Waidacher.

Bemerkungen: Schweiz ohne Heim (Ersatz), Schelling und Thalmann (überzählig) sowie Eggimann, Forster und Schranz (krank). Best Player Schweiz: Staenz. 30. Timeout Schweiz. Schussverhältnis 29:34 gegen die Schweiz.