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Samstag, 20. März 2021 20:46

 

Women's League: Lugano holt das Break

Die Ladies Lugano legen in einem engagierten ersten Finalspiel vor und holen sich in Zürich das Break.

In Serien um die Meisterschaft geht es manchmal um Details. Details wie Über- und Unterzahlspiel. Dies erwies sich auch in der ersten Partie zwischen den ZSC Lions und den Ladies Lugano als Binsenwahrheit. Hielten sich beide Teams bei 5 gegen 5 meist im Schach, so kamen die Qualitäten der Specialteams zum Tragen. Gleich die erste Strafe gegen die Lions verwandelten die Tessinerinnen in eine Führung. Keely Moy erhielt die Scheibe auf der linken Angriffsseite und hämmerte von dort präzise über Nadja Häners Schulter. Häner, welche die immer noch in Quarantäne sitzende Caro Baldin ersetzen musste.
Doch die Lions zeigten einmal mehr in Abwesenheit von Stammspielerinnen Nehmerqualitäten. Dominique Scheurer egalisierte das Spiel in der 11. Minute. Doch kurz vor Schluss des Startdrittels schloss sich wieder die Strafbanktüre hinter einer Zürcher Spielerin und wieder traf Lugano. Noemi Ryhner fand Natikollegin Evelina Raselli auf der weiten Seite und diese liess sich die Chance nicht nehmen.

Lugano startete mit einer Bankstrafe in den Mittelabschnitt, kamen sie doch zu spät aus der Kabine. Doch anstelle des Ausgleichs hatte Elena Gaberell, welche die Strafe eben abgesessen hatte die Möglichkeit, alleine auf Häner zuzulaufen. Doch die Zürcherin verhinderte den Zweitorerückstand souverän. Was nicht ist kann werden dachte sich Alina Marti und holte für ihre Farben einfach im nächsten Überzahlspiel den Rückstand doch noch auf.

Das 2:2 aus der 24. Minute blieb bis lange im 3. Drittel bestehen. Und änderte erst als Luganos Michelle Karvinen an der eigenen blauen Linie einen Turnover forcierte und die Scheibe ins Drittel der Gastgeberinnen trug. Sie zimmerte die Scheibe in der 52. Minute von der Seite kommend ins weite Eck. 
Kurz darauf kam es zu einem Handgemenge vor dem Tessiner Tor welcher in eine Strafe gegen die Lions mündete, aber auch in einen Penaltyschuss für die Limmatstädterinnen. Eine Luganospielerin hatte im Torkreis den Puck blockiert. Dominique Scheurer scheiterte aber an Alexandra Lehmann. So ging es doch noch ins Powerplay für Lugano, dieses blieb aber ungenutzt.

So sah sich Zürichs Headcoach bald zum Timeout gezwungen um den Lions noch Instruktionen für den Schlussspurt mit auf den Weg zu geben. Doch seine Worte verpufften in einer weiteren Strafe gegen sein Team, was den Luganese die Türe zum Break öffnete. ZSC Lions - Ladies Lugano 2:3: Link.