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Dienstag, 09. Februar 2021 23:37

 

NWHL-"Saison" endet in Desaster

Die NWHL hatte hohe Ziele mit der Idee, eine verkürzte Saison in eine Bubble zu spielen. Nach diversen Zwischenfällen mit den Regeln der Bubble zogen sich die Teams von der Meisterschaft zurück. Was bleibt ist ein Scherbenhaufen.

Es hätte der Beweis werden sollen, dass auch die semiprofessionelle NWHL eine Meisterschaft in einer Bubble spielen könnte. Die 6 Teams zogen zusammen in eine Bubble in Lake Placid und starteten mit den ersten Spielen.

Die Fruede währte aber nicht lange, da kam die erste Hiobsbotschaft. Die New York Metropolitan Riveteers mussten ihre Zelte nach mehreren Coronafällen abbrechen und zogen sich aus der Meisterschaft zurück.
Der Spielplan wurde angepasst und die verbleibenden 5 Teams spielten weiter.

Doch auch nicht lange, da grassierte das Virus bei den anderen Teams und zwang am Schluss alle Teams zum Rückzug. Was bleibt ist ein Scherbenhaufen denn nach und nach kamen Details ans Licht, welche belegen, dass es mit den Regeln einer Bubble nicht weit her war und auch niemand klärend eingriff. So mischten sich die Teams in der Hotellobby oder es wurden auch nach Turnierbeginn noch neue Spielerinnen eingeflogen.

Der Schaden auf Seiten der Sponsoren hielt sich (noch) in Grenze, der Imageschaden ist jedoch nicht mehr abzuwenden. Das Schlimmste dabei: die Differenzen mit der mächtigen PWHPA, in welcher die meisten der nordamerikanischen Topshots organisiert sind werden sich dadurch nur noch vergrössern. Die PWHPA steht offen zur Ansicht, die NWHL sei keine professionell geführte Liga.
Und so tritt die Idee einer grossen Profiliga für Frauen in Nordamerika wieder in weite Ferne.

Newsmeldung auf iihf.com: Link.