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Donnerstag, 13. Dezember 2018 22:44

 

Schweiz unterliegt im Penaltyschiessen

Deutschland revanchierte sich für die 2:*-Niederlage nach Penaltyschiessen in Monthey Anfang November mit einem 2:1-Sieg ebenfalls nach Penaltyschiessen in Vierumäki. Am Mittag spielte Finnland in Tampere vor gut 2'500 Zuschauern gegen Schweden.

Dass es überhaupt bis ins Penaltyschiessen ging war die eigentliche Frage des Nachmittags. Die Schweizerinnen summierten alle Statistiken auf sich. Ausser der des finalen Resultates. Besser am Bully, besser in den geblockten Schüssen (20!), besser in den Schüssen auf's Tor. Nur Zählbares schaute nichts heraus. Das lag nicht nur an der wiederum gut disponierten Jennifer Harss im Tor der Nachbarinnen, nein auch mal am zu früh abgepfiffenen Spiel als die 4. Linie der Eisgenossinnen ihr vermeintliches Ausgleichstor feiern wollte.

Doch auch auf der anderen Seite rettete Sarah Forster einmal mirakulös als eine Deutsche mit einem Bubentrick ins leere Tor einnetzen wollte. Nur einmal konnte die Schweizer Abwehr einen Rebound nicht behändigen und Kluge schoss zur Führung ein. Zu spielen wären nur noch 54 Sekunden im ersten Abschnitt gewesen. Diesem Rückstand trotz vor allem im ersten Drittel drückenden Überlegenheit, rannten die Schweizerinnen bis 5 Minuten vor Spielende nach. Dann tankte sich Isabel Waidacher mit einer schönen Finte und viel Einsatz von der Seite durch und hämmerte den Puck aus kurzer Distanz in die Maschen.

Da auch die Verlängerung trotz zweier guter Chancen für die Schweiz und 4 Torschüssen auf deutscher Seite keine Entscheidung brachte musste zum zweiten Mal in Folge das Penaltyschiessen entscheiden. Dieses Mal mit dem besseren Ende für die Erzrivalinnen. Kerstin Spielberger war die einzige Schützin welche traf, die Schweizerinnen konnten keinen Treffer landen.

Am Mittag bereits spielte Finnland in Tampere gegen Schweden. Finnland mit einem Ruhetag entschied das Spiel dank zweier Treffer bis zur Spielmitte. Insgesamt brachten die Schwedinnen "nur" 11 Schüsse auf's finnische Tor. Zu wenig um die Hausherinnen vor Probleme zu stellen.

Morgen trifft Finnland am Nachmittag im Abschiedsspiel für Benjamin Hinterstocker auf Deutschland, während die Schweiz am Abend Japan gegenüber steht. Während es im einen Spiel tatsächlich um den Turniersieg am Dezember-EHT gehen könnte wird sich die Schweiz am Abend um einen ersten Erfolg an diesem Turnier bemühen. Gegen ein bislang ungeschlagenes Japan.   

Schweiz - Deutschland 1:2 nP (0:1, 0:0, 1:0, 0:0, 0:1)

Viermumäki (FIN) / Jäähalli 2 - 20 Zuschauer - SR. Aberg, Kauhanen (Ronkainen, Puhakka)

Tore: 20. Kluge (Bär, Nix) 0:1. 55. Isabel Waidacher (Staenz) 1:1. 65. Spielberger 1:2.
Penaltyschiessen: Staenz -, Fiegert -, Enzler -, Spielberger 0:1, Alina Müller -, Lanzl -, Rüegg -, Delarbre -, Isabel Waidacher -.

Strafen: 3 x 2 Minuten gegen die Schweiz, 2 x 2 Minuten gegen Deutschland.

Schweiz: Alder; Altmann, Leemann; Forster, Christen; Vallario, Wetli; Hauser; Staenz, Raselli, Rüedi; Rüegg, Alina Müller, Isabel Waidacher; Schlegel, Ryhner, Enzler; Quennec, Ryser, Chelsea Bräm.

Bemerkungen: Schweiz ohne Maurer (Ersatz), Best Player Schweiz: Christen. Schussverhältnis: 33:22 für die Schweiz.