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Sonntag, 19. August 2018 17:36

 

Schweiz mit Sieg Nr. 3

Wahnsinn in Albertville! Nach der eher bescheidenen Performance nur 18 Stunden zuvor kämpft ein durch Ausfälle dezimiertes Team Schweiz Frankreich mit 1:0 nach Verlängerung nieder. Isabel Waidacher skorte den Winner, Ramona Forrer kam in ihrem (aktiven) Natidebut zum verdienten Shutout.

Zwar fand das offiziell erste Länderspiel der Thurgauerin bereits Tags zuvor statt, figurierte sie doch als Backup ihrer U18-Kollegin Saskia Maurer. Aktiv ins Geschehen und so zu ihrer eigentlichen Premiere kam Forrer aber erst heute, als sie das Tor der A-Nati hüten durfte.
Und die 17-jährige liess sich dieses Debut nicht Gegentoren vermiesen sondern entschärfte alle 24 Schüsse, welche auf ihr Tor kamen sicher und stoisch. Gratulation zu diesem gelungenen Einstand Ramona!

Auf der anderen Seite fehlten dem Schweizer Kader nach Lara Stalder nun auch Captain Livia Altmann und Olympia-MVP Alina Müller verletzungs- resp. schonungsbedingt. Doch wer dachte, dass diese beiden neuerlichen Ausfälle das Spiel der Schweizerinnen schwächen könnte sah sich schnell eines Besseren belehrt.
Nach der Niederlage am Vorabend machten die Schweizerinnen ihre Hausaufgaben und wuchsen wohl auch ein wenig über sich hinaus. mit 3 kompletten Blöcken angetreten fanden sie sich schnell mit der Situation zu Recht, holten nochmals alles und zum Teil etwas mehr aus sich heraus und kämpften um jeden Zentimeter Eis, welche die Beine noch hergaben.
Die Schüsse kamen präziser, die französischen Pässe wurden früher gelesen als noch am Vortag und die besonderen Umstände schweissten die Eisgenossinnen noch mehr zusammen. Jede für Jede fast 63 Minuten lang. Trotz eines überlegenen Schussverhältnisses blieb der Ausgang der Partie immer spannend, ehe Interimscaptain Isabel Waidacher dem Spiel ein Ende setzte. Sie nutzte einen Droppass von Shannon Sigrist dazu, zwischen die beiden verteidigenden Französinnen zu schneiden um sich nur Augenblicke später alleine vor Ex-Teamkollegin Caroline Baldin wieder zu finden welche sie zwischen den Beinen bezwingen konnte.  

Das Camp endete mit 3 Siegen für die Schweiz, während Frankreichs einziger Erfolg ebenfalls in der Overtime zu Stande kam.
Die Bilanz von Headcoach Daniela Diaz folgt bis Morgen auf dieser Seite. 

Frankreich - Schweiz 0:1 nV (0:0; 0:0; 0:0; 0:1)

Albertville / Halle Olympique - 180 Zuschauer - SR. Scheyroux, Garnier (Grabit, Drif)

Tore: 63. Isabel Waidacher (Sigrist, Staenz) 0:1.

Strafen: 6 x 2 Minuten gegen die Schweiz, 5 x 2 Minuten gegen Frankreich.

Schweiz: Forrer; Wetli, Sigrist; Christen, Rüedi, Hofstetter, Forster; Isabel Waidacher, Ryhner, Enzler; Rüegg, Sinja Leemann, Staenz; Quennec, Ryser, Marilyn Fortin.

Bemerkungen: Schweiz ohne Maurer (Ersatz), Alina Müller (geschont) und Altmann (verletzt). Best Player Schweiz: Lisa Rüedi. Schussverhältnis 40:24 für die Schweiz.