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Donnerstag, 08. März 2018 17:29

Von: Daniel Monnin

SWHL: Forfait-Niederlage und Verzicht

Das nicht ausgetragene Playout-Spiel der SWHL A zwischen Weinfelden und Neuchâtel Hockey Academy endet mit einem 5:0-Forfait-Sieg für Neuenburg. SWHL B-Playoff-Finalist Langenthal verzichtet auf die Ligaqualifikation, Brandis „erbt“.

Pech für die Weinfelden Ladies in den Playouts: Das Spiel zwischen Weinfelden und Neuchâtel Hockey Academy vom letzten Sonntagabend konnte infolge der Swiss League Playoff-Partie Thurgau gegen Olten, die neben diversen Zeitverzögerungen auch noch in die Verlängerung ging, nicht pünktlich angepfiffen werden, resp. auch nicht gemäss Reglement innert 30 Minuten nach offiziellem Spielbeginn. Die Neuenburgerinnen stellten den Antrag, dass das Spiel forfait gewertet werden soll. Diesem Antrag wurde vom Verband nun im Sinne des Spielreglements stattgegeben. Damit führen die Neuenburgerinnen in der Playout-Serie mit 2:0.

Brandis in der Ligaqualifikation

Noch ist die Meisterschaft der SWHL B nicht entschieden – das entscheidende dritte Playoff-Finalspiel findet am kommenden Samstag statt – doch bereits steht fest, dass Langenthal auf die Ligaqualifikation verzichten wird. Coach Ruedi Minder macht für den überraschenden Entscheid vor allem sportliche Gründe geltend. Man sei noch nicht bereit für einen allfälligen Aufstieg in die SWHL A und wolle in der Entwicklung des Teams Schritt für Schritt nehmen. Da auch Finalist GCK Lions auf eine Ligaqualifikation verzichten,  kommt Brandis, der Viertplatzierte der Regular Season und Playoff-Halbfinal-Verlierer gegen Langenthal, zum Handkuss. Präsidentin Anita Rohrer begründet den Entscheid mit einer neuen Vorwärtsstrategie. Man wolle sich mit den Besten messen und schauen, wo man stehe. Danach wisse man auch besser, woran man in Zukunft vermehrt arbeiten müsse. Man werde in der kommenden Saison zudem über mehr Eis verfügen und sich weiter als Plattform für junge entwicklungsfähige Spielerinnen profilieren.