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Montag, 13. März 2017 22:02

 

Saisonende auch für die Schweizerinnen

Kein Happy End für die Schweizerinnen im Ausland. Zeitgleich endeten in den USA und Schweden die Träume für eine Finalteilnahme in den entsprechenden Meisterschaften mehr oder weniger abrupt.

Lara Stalder spielte in ihrem letzten Collegejahr die Saison ihres Lebens, skorte weiter über 50 Punkte und erzielte im Conference Halbfinal gegen Minnesota den Siegtreffer in der 2. Overtime. Es sollte ihr letzter Karrieresieg in Amerikas Collegeliga sein. Den anschliessenden Final verloren Lara und ihre Universitätsteam gegen Wisconsin. Und auch der Traum um die amerikanische NCAA-Meisterschaft platzte vorzeitig. Im Viertelfinal oder eben im Spiel um den Einzug ins Finalturnier "Frozen Four" revanchierte sich Minnesota für die Niederlage eine Woche zuvor mit einem 1:0 Minisieg. Damit endete Laras Collegekarriere nach 4 Jahren in Duluth.
Sie hat nun noch die Chance, persönlich den Patty Kazmaier Award zu gewinnen. Dieser wird am kommenden Wochenende an eben diesem Frozen Four vergeben zu welchem es Lara knapp nicht geschafft hat.
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Florence Schelling mit Linköping (1:2 nach Siegen gegen Djurgarden) und Anja Stiefel (0:2 nach Siegen gegen HV71) schieden ebenfalls im Kampf um Schwedens Meisterschaft vorzeitig aus. Während in Flos Serie das Resultat offen blieb und die Belle entscheiden musste überraschte das Ausscheiden von Titelverteidiger Lulea HF mit Anja Stiefel doch eher.

Schellings Linköping reagierte auf das Break auf Heimeis mit einem 3:1-Sieg in Djurgarden. Die Belle aber verloren Jennifer Wakefield, Denise Altmann, Flo Schelling und ihre Mitstreiterinnen dann und mussten die Meisterschaft ohne den erhofften Titelkampf beenden.
Regelrecht überrascht durfte man über das Ausscheiden des grossen Titelaspiranten Lulea HF sein. HV71 gewann glatt in zwei Siegen, beide mit 4:3 nach Penaltyschiessen. Im Heimspiel bei HV71 trumpfte einmal mehr Finnlands Grande Dame Riikka Välilä gross auf, versenkte den entscheidenden Penalty. Und auch in Spiel zwei führte kein Weg an ihr vorbei. So mussten Anja Stiefel und ihre Gefährtinnen in der heimischen Nordbotten Arena die Segel frühzeitig streichen.

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Trotz allem gratulieren wir unseren Spielerinnen im Ausland zu ihren Leistungen und freuen uns auf ein Wiedersehen in Plymouth!